#12: Halbzeit-Bilanz: 3 Jahre Martin Kindl als Husumer Bürgermeister
Fast drei Jahre ist Martin Kindl inzwischen Bürgermeister von Husum. Zeit für eine Bilanz: Was ist in seiner bisherigen Amtszeit wirklich vorangekommen? Wo hat er seine eigenen Erwartungen erfüllt – und wo muss er sich eingestehen, dass Husum noch immer zu langsam ist?
Wir sprechen über die Themen, die Martin Kindl selbst zu den Erfolgen seiner bisherigen Amtszeit zählt: Die Brandruine am Dockkoog ist verschwunden, die Entwicklung des Dockkoogs nimmt Fahrt auf, der Kunstrasenplatz wurde auf den Weg gebracht und beim lange festgefahrenen Glasfaserausbau gibt es endlich Bewegung. Auch innerhalb des Rathauses habe man Strukturen verändert und Abläufe verbessert.
Gleichzeitig geht es um die Frage, ob die Bürger diese Veränderungen tatsächlich schon spüren. Wie steht es um Husums Radwege? Was bringen Beachbar, Hafenkonzerte und neue Veranstaltungen für die Attraktivität der Stadt? Und ist in Husum tatsächlich wieder mehr los?
Doch eine Halbzeitbilanz besteht nicht nur aus Erfolgen.
Wir sprechen auch über die angespannte Haushaltslage, die Gewerbesteuer, steigende Kosten großer Projekte und darüber, warum Stadtentwicklung manchmal Jahrzehnte dauert. Bestes Beispiel: das ehemalige Autohaus- und Tankstellengelände an der Poggenburgstraße. Eine prominente Fläche am Eingang zur Innenstadt – und seit vielen Jahren passiert dort sichtbar wenig.
Wann ist Verwaltung einfach langsam – und wann muss ein Bürgermeister dafür Verantwortung übernehmen? Außerdem frage ich Martin Kindl, welche Entscheidung er heute anders treffen würde, was in seinen ersten Jahren im Amt nicht funktioniert hat und woran er am Ende seiner Amtszeit persönlich gemessen werden möchte.
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